Ansatz des Projekts beGEG(e)Nung
Das Projekt beGEG(e)Nung verfolgt einen partizipativen undhandlungsorientierten Ansatz der au?erschulischen Jugendbildung.Im Projekt beGEG(e)Nung bilden langfristig begleitete Projekte von Jugendlichen und jungenVolljährigen einen positiven Rahmen zur intensiven Auseinandersetzung mit vielfältigen Themenund deren Betrachtung unter unterschiedlichsten Aspekten.
Die Form der Projekte, Aktionen und Veranstaltungen ist 'GELEBTE DEMOKRATIE' für dieJugendlichen und jungen Erwachsenen ??sie reden nicht über Demokratie und Engagement ??sondern praktizieren dies(e), gestalten also ihre Lebenswelt aktiv mit.
Neben punktuellen Informations- und Diskussionsveranstaltungen ('Bibliotheksgeflüster') werdenso vor allem praktische partizipative Projektangebote von und für Besucher_innen des HdJKssowie anderer JFE, aber auch für weitere Jugendliche (z.B. Jugendinitiativen) entwickelt undumgesetzt.
Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts beGEG(e)Nung stellt auch die Unterstützung undBegleitung von Jugendgruppen / - initiativen dar. Diese werden inhaltlich begleitet und ihnen wirddie Nutzung der Räume und des Au?engeländes vom HdJKs für Treffen und Veranstaltungen zurVerfügung gestellt. Das Projekt beGEG(e)Nung hält den Kontakt zu diesen Initiativen und bietetihnen im Rahmen der Kapazitäten Unterstützung und/oder Kooperationen an.
Die Themen Rechtsextremismus und Rassismus sind zentrale Themen der politischenBildungsarbeit des Projekts beGEG(e)Nung. Das Projekt unterstützt Jugendliche im BezirkTreptow-Köpenick bei der Aufklärung über und in ihrem Engagement gegen Rechtsextremismusund Rassismus im Rahmen vielfältiger Angebotsformen. Hierzu stärkt das Projekt entsprechendebezirkliche Kooperationsstrukturen (z.B. Bunt statt Braun).
Längerfristig begleitete Projekte von beGEG(e)Nung waren in denletzten Jahren u.a.:
- die jugendeinrichtungsübergreifende Fahrt zum Konzentrationslager Ausschwitz (2003) unddie anschlie?ende Organisation einer Ausstellung in Köpenick über die Eindrücke inAusschwitz (2004)
- seit 2003 jährlich im Dezember: Mitorganisation einer Gegendemonstration zum Neonazi-Aufmarsch unter dem Motto ?žFür ein nationales Jugendzentrum im Bezirk??/li>
- Open-Air-Konzert 'Köpenick ist unschlagbar' ??für ein gewaltfreies Berlin (2005)
- Rollkommando ??jugendeinrichtungsübergreifende Theaterinszenierung zum ThemaRechtsextremismus, anlä?lich eines ?berfalls rechtsextremer Jugendlicher auf das Haus derJugend Köpenick (2006)
- Standardverluste ??schwul-lesBIsche Veranstaltungsreihe (2006-2007)
- Deutsch-französischer Jugendaustausch mit Besuch des EU-Parlaments in Stra?burg(2005) sowie deutsch-polnischer Jugendaustausch in Lodz und Berlin (2006-2007)
- Eine Beteiligung am Christopher-Street-Day mit eigenem Wagen in mehreren Jahren
- die Einrichtung einer Fachbibliothek zu dem Themen Rechtsextremismus, Migration,Rassismus, Konfliktmanagement, Zivilcourage (2008)
- Projektgruppe Westsahara ab Frühjahr 2009: Dt.-sahraouische Jugendbegegnung in einemFlüchtlingslager in der Sahara im Oktober sowie Initiative zum dortigen Aufbau eines erstenJugendzentrums





